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# Coachdichglücklich 1 - Ist glücklich sein lernbar?

by MaLo Erpen 

Es ist soweit! Jedes Ende ist zugleich auch ein Anfang. Mit der letzten Seite meines Buches ist ein grosser Prozess zu Ende gegangen. Mein persönlicher Prozess, der zwei Jahre gedauert hat. Wahrscheinlich hat er unbewusst schon viel früher begonnen. 

 

Vor exakt zwei Jahren habe ich beschlossen ein Buch zu schreiben. Zuerst nur so für mich. Irgendwann habe ich zaghafte Versuche gestartet, in meinem Freundeskreis meine Absicht mitzuteilen. Nicht alle, aber doch einige hatten ein mitleidiges Lächeln für mich übrig. So nach dem Motto, «Mach mal, aber davon gibt’s so viele, dass dich niemand bemerkt.»

Eigentlich war mir das so ziemlich egal. Mir war wichtig, dass ich die Herausforderung annahm. 

 

Ich habe sie angenommen, ohne zu wissen, wie man das macht. Ohne Struktur, ohne je die Wörter Buchsatz, Schmutztitel, Schusterjunge usw. gehört zu haben, begann ich die ersten Texte in meinen PC zu hämmern. Es gab Tage, da floss es nur so aus mir heraus; dann wieder war alles wie weggeblasen. Noch schlimmer! Selbstzweifel nagten an meinem Mut.

Es begann ein richtiger Krieg. Aufbauen-niederschmettern-aufbauen-niederschmettern. Und dazwischen lange Phasen der Leere.

 

Dieses Auf und Ab dauerte ziemlich lange. Ich verlor immer wieder den Mut, suchte neue Themen, weil ich dachte «Mein Undercoveragent» (mein erstes noch unveröffentlichtes Buch) sei nicht interessant genug. Ich glaube, das Thema hat mich immer wieder dazu aufgefordert, weiterzumachen. 

 

Während meiner Recherche stiess ich immer wieder auf Aufmerksamkeit und Dankbarkeit. Je mehr ich mich damit beschäftigte, desto mehr fühlte ich die Macht, die hinter diesen zwei Wörtern stand. Kaum jemand kennt sie nicht und fast jeder von uns wächst vor allem mit dem Wort Dankbarkeit auf. Als Kind wurden wir von unseren Eltern immer dazu aufgefordert dankbar für alles und jeden zu sein. Wie oft höre ich noch heute von jungen Eltern zu ihrem Kind sagen. «Sag brav, das Zauberwort - Danke!» 

Meistens bleibt es eben doch nur ein Wort. Verbunden mit dem Gefühl, dass dahintersteckt, erhält Dankbarkeit eine vollkommen andere Qualität. Und jeder kann es für sich alleine. Es nimmt keine Zeit in Anspruch und es braucht keine stundenlange Meditation. 

 

 

Und Dankbarkeit ist lernbar und macht glücklich

 

 

Ich hatte mein Thema gefunden. «Coach dich glücklich! «

 

Und dann begann ich kontinuierlich mich mit meinen Tools auseinanderzusetzen. 

 

Immer wieder diese Versuchung alles aufzugeben.  Aber ich wusste auch: Aufgeben ist keine Option.

 

Ich lernte Tom Oberbichler und seinen Mission Bestseller Club kennen. Für mich unglaublich hilfreich. Auch wenn ich hier meistens nach dem Schattenprinzip lebte, konnte ich doch kompetente, hilfreiche Ratschläge aufschnappen.

Ja so ging es weiter. Mal voller Euphorie, mal voller Selbstzweifel. 

 

Ich beschäftigte mich also mit dem Thema «glücklich sein». Nicht eben ein einfaches Thema, weil wahrscheinlich jeder ein anderes Bild davon hat. 

 

Was für mich Priorität hatte, war die Einfachheit. Ich gehe natürlich wieder von mir aus. Ich suchte nach etwas Einfachem. Etwas, dass nicht zu viel Zeit beanspruchte, aber trotzdem effizient war.

 

Ich habe in den letzten Jahrzehnten sehr viele Ausbildungen abgeschlossen und  Workshops und Weiterbildungen besucht. Immer auf der Suche, nach der ultimativen Lösung. Und ich habe sie nicht gefunden. Jede Methode bot Erfolge an. Aber in die meisten musste ich unglaublich viel Zeit investieren, um sie durchzuführen. Zu Beginn machte ich sie auch schön brav und enthusiastisch, aber mit der Zeit wurden die Übungssequenzen immer weniger. Und eines Tages blieben sie total weg.

 

Das konnte also auch nicht die Lösung für ein glückliches Leben sein. Jede dieser Methoden schien ein kleines Puzzlestück zu sein. Aber die ultimative Lösung habe ich nicht gefunden.

 

Ich dachte immer, das Leben kann doch nicht so schwer und kompliziert sein, es musste doch eine Methode geben, um gut und glücklich zu leben.

 

Irgendwann begriff ich, dass ein glückliches Leben mit mir begann. Nicht mit meinem Partner, meinen Kindern, meinen Eltern, meinen Freunden – nur mit mir. Also begann ich, noch mehr mich zu beobachten. Ich suchte die Einfachheit. Zumal ich ein Minimalist bin.

 

Und ich habe für mich die Lösung gefunden. 

 

·     Ich wollte lernen, aufmerksamer zu sein, die schönen Momente, Begegnungen, Situationen usw. noch bewusster wahrzunehmen und sie zu schätzen. 

 

·     Ich wollte lernen, bewusster dankbar zu sein. Dankbarkeit lernen wir normalerweise von unseren Eltern. Aber diese bewusst gefühlte Dankbarkeit, nein, die musste ich erst lernen.

 

·     Und ich wollte lernen alles zu akzeptieren, was nicht zu ändern ist.   Und Hand aufs Herz! Wie oft möchten wir Situationen, oder Entscheidungen unserer Mitmenschen verändern? Wir können es aber nicht! Die einzige Macht, die ich besitze, ist, meine Entscheidungen selbst zu treffen und hinter ihnen zu stehen.

 

Vielleicht lebst du das ja alles schon. Falls nicht, findest du vielleicht auch für dich die passenden Lösungen mit dem 28-Tage-Programm:  «Mein Glückscoach» - Werde deine beste Version.

 

Auch hier sind dir keine Grenzen gesetzt. Wenn du einen Tag auslässt, ist das nicht weiter schlimm. Nimm einfach den nächsten wieder. Vielleicht brauchst du ein halbes Jahr, um das Büchlein auszufüllen. Auch gut. Du bist dein eigener Coach. Alles, was du machst, tust du nur für dich.

 

....und ja, GLÜCKLICH SEIN IST LERNBAR!

 

 

In diesem Sinne

Coach dich glücklich

 

Herzlichst,

MaLo Erpen

 


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